Aber sowas von bereit

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Aber sowas von bereit
Spieldatum: 
Samstag, 12. September 2015
Mannschaft: 
D1
Heimmannschaft: 
Verschiedene Mannschaften
Gastmannschaft: 
FC Tiengen 08 D1
Spielbericht: 

Die Ausgangslage der D1 war nicht unbedingt deutlich besser als die der D2. Denn mit Dion Elshani (er ist nun nach Aarau gewechselt) und Noah Wagner (er spielte als Gastspieler für den SC Freiburg in Waiblingen) fehlten ebenfalls zwei wichtige Spieler. Aber sicherlich profitierten die anderen Spieler sehr stark davon, dass sie bereits in der letzten Saison einige Male in der D-Jugend ausgeholfen hatten. Und zudem hatte das Training in ihrem Falle etwas früher begonnen.

Wie gesagt spielte Noah Wagner für den SC Freiburg in Waiblingen und Trainer Dieter Wagner musste ihn begleiten. Da der E1-Trainer Roger Streule aber auch einen Sohn in der D1 hat, konnte er als Ersatztrainer gewonnen werden. Und der sah im ersten Spiel gegen den VfB Waldshut 2 einen durchwachsenen Beginn. Das Spiel war geprägt von Fehlässen und Unsicherheiten, vielleicht durch die Eingewöhnung auf dem Kunstrasen, vielleicht aber auch die neue Art und Weise, wie der Interimstrainer spielen wollte. Folgerichtig war das erste Tor kein Produkt der D1, sondern ein Eigentor der Waldshuter. Später konnte die D1 dann immerhin noch zu 2:0 nachlegen und das Spiel für sich entscheiden.

Das zweite Spiel konnte leichter gewonnen werden, denn der SV Dogern war gar nicht angetreten und entsprechend wurde es mit 3:0 für Tiengen gewertet. Wobei der Vorteil dadurch ausgeglichen wurde, dass alle anderen Mannschaften in der Gruppe dieselbe Wertung abbekamen.

Die D1 des FC Hochrhein ist wiederum ein anderes Kaliber und es war klar, dass eine andere Präsenz auf dem Platz benötigt wurde, um zum Erfolg zu gelangen. Das wurde auch klar vom Trainer gefordert. Die Mannschaft konnte das umsetzen und nahm das Heft in die Hand und spielte wie aus einem Guß. Ein jetzt stabiles und gutes Pass-Spiel und gut durchdachte Spielzüge die konsequent bis zum Tor durchgezogen wurden, wurde mit einem 4:1 für die D1 untermauert.

Die D1 war im Turnier angekommen. Und das bekam auch der FC Erzingen zu spüren. Die Mannschaft hatte beim 4:0-Erfolg der D1 so gut wie keine Chance.

Jetzt stand das größte „Dickschiff“ der Gruppenphase an.  Denn das Aare-Rhye-Team aus der Schweiz war sicher neben Lörrach-Brombach das am Schwierigsten zu bespielende Team. Es ging mittlerweile um den Gruppensieg, für den ein Unentschieden gereicht hätte. Anders als in den Partien zuvor war nicht die D1 die tonangebende Mannschaft und musste, eingeschnürt in der eigenen Hälfte, mit Mann und Maus verteidigen. Bis, ja bis, ein hervorragender Konter über die rechet Seite die Entlastung und damit den 1:0-Sieg einbrachte.

Das Halbfinale war damit gesichert. Und hier musste sich die Mannschaft umstellen, denn das fand auf dem Naturrasen statt. Irgendwo war es verständlich, dass die D1 daher auch schnell mit 0:1 gegen die D1 des VfB Waldshut hinten lag. Aber das ließen die Jungs nicht auf sich sitzen. Die Ehre war sichtlich angekratzt und schlußendlich gelang es der D1 das Spiel mit herausragendem Fußball und enormer Willensstärke umzubiegen und das Spiel mit einem 3:1-Sieg nach Hause zu fahren.

Unterdessen hatte das Aare-Rhye-Team den FC Lörrach-Brombach im zweiten Halbfinale ebenfalls besiegt und dementsprechend stand die Reprise der Gruppen-Begegnung an. Man merkte beiden Teams die schweren Beine und leeren Köpfe (nicht nicht Flaschen Wink ) an. Lange Zeit plätscherte das Spiel vor sich hin und es blieb beim 0:0. Fast alle rechneten mit einem Elfmeterschießen und Nori Bächle mobilisierte noch einmal alle Kräfte auf der rechten Seite, überlief alle Gegner und ... scheiterte am Torhüter. Der direkte Konter wiederum erwischte die D1 kalt und mit dem Schlusspfiff war dann doch noch das 0:1 gefallen.

Das Turnier zeigte, dass die D1 bereit ist für die neue Saison und am 19.09. in Schopfheim einen guten Saisonstart hinlegen wird. Und die Mannschaft ist stark genug, um den Ausfall von zwei Leistungsträgern zu kompensieren.

Mit Input von Roger Streule.

Galeriebilder: