Die D2 holt in Singen den zweiten Platz

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Spieldatum: 
Sonntag, 28. Januar 2018
Mannschaft: 
D2
Heimmannschaft: 
Verschiedene Mannschaften
Gastmannschaft: 
FC Tiengen 08 D2
Spielbericht: 

Singen ist für die D2 irgendwie ein guter Ort für ein erfolgreiches Turnier. Im vergangenen Jahr konnte der 3. Platz geholt werden. Damals allerdings mit 3 Gruppenspielen, einem Halbfinale und einem Spiel um den dritten Platz.

Dieses Jahr ging es nicht in verschiedenen Gruppen gegeneinander. Vielmehr durften alle Mannschaften gegeneinander spielen. Bei 7 Mannschaften kamen dabei sechs Spiele heraus. Ein wirklich gute Ausrichtung, denn mit kurzen Wartezeiten kamen alle Mannschaften auf insgesamt 66 Minuten Spielzeit. So ein Turnier macht Spaß.

Los ging es gegen JFV Singen 1. Es war ein spannendes Spiel, ein offener Schlagabtausch mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Es war vielleicht das insgesamt interessanteste Spiel des ganzen Turniers. Die D2 vergab etliche gute Chancen und am Ende war es dann ein Überzahl von Singen 1, das die Entscheidung in der 10. Minute des Spiels brachte. Die D2 hatte das erste Spiel verloren. Vermutlich hätte sich kaum jemand beschwert, wenn es ein Unentschieden gewesen wäre.

Fast schien es, als wäre die D2 auch im zweiten Spiel noch nicht wach geworden. Denn in der 3. Spielminute geriet die Mannschaft wieder ins Hintertreffen. Dann brachte ein Wechsel eine Veränderung ins Spiel. Die D2 spielte endlich zusammen, es kamen Chancen heraus und Kevin Sirigu konnte nach Vorarbeit von Christian Nissan den Ausgleich in der 9. Minute erreichen. Eine Minute später fiel dann der Endstand zum 2:1 für die D2. Torschütze war diesmal Ismet Gersdorf, der erneut von Christian Nissan bedient worden war.

Von der spielerischen Leistung her viel eindeutiger verlief das Spiel gegen den SC Konstanz-Wollmatingen. Die D2 spielte klar nach vorne, verteidigte hervorragend und folgerichtig fiel in der 6. Minute der Siegtreffer durch Christian Nissan, der von Ismet Gersdorf bedient worden war.

Jetzt wollte es die D2 wissen. Gegen Singen 3 war es eine hervorragende Teamleistung, bei der der Gegner fast vollständig in die eigene Hälfte gedrängt wurde. Von den Chancen her wäre fast ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen. Die 5 Tore (2. Minute Kevin Sirigu nach Assist von Christian Nissan, 4. Minute Ismet Gersdorf nach Assist von Vetim Muhaxheri, 8., 9. und 10. Minute Hattrick durch Kevin Sirigu mit Assists von Vetim Muhaxheri) waren auf jeden Fall standesgemäß.

Gegen Singen 2 sollte auch wieder ein Sieg her. Aber es wurden X Chancen liegen gelassen. Keine der beiden Mannschaften war willens oder in der Lage ein Tor zu liefern und es kam zum 0:0 Unentschieden.

Erstaunlicherweise war TV Konstanz 1 schwächer als die zweite Mannschaft und erneut war es ein einseitiges Spiel, bei dem die D2 nach Belieben Chancen erarbeitete und Abschlüsse machte und der Gegner so gut wie gar nicht zur Geltung kam. Los ging es mit dem schnellsten Tor des Turniers nach gerade einmal sieben (!) Sekunden (!), Christian Nissan war durchgesprintet und hatte gleich eine Duftmarke hinterlassen. Christian war es dann erneut, der in der 3. Minute eine Vorlage von Kevin Sirigu nutzte. Recep Bozkurt, der als Abwehrspieler eher selten die Chance zum Torabschluss hat, durfte in der 6. Minute auch jubeln, als er von Kevin Sirigu bedient wurde und mit dem vermeintlich schwächeren linken Fuß einschob. Kevin Sirigu wurde von Vetim Muhaxheri in der 9. Minute bedient. Und Vetim wiederum durfte sich in der 10. Minute nach Vorlage von Kevin freuen. Die D2 hatte erneut mit 5:0 gewonnen.

Der Turniersieg ging an Singen 1, die keine Gegentore kassiert und alle Spiele gewonnen hatten. Singen 1 musste sich aber den höchsten Sieg gleich zwei Mal mit der D2 teilen, da die beiden Mannschaften insgesamt drei Mal 5:0 gewonnen hatten. Und eben der Titel für das schnellste Tor des Turniers ging an die D2.

Die D2 hatte sich hervorragend präsentiert. Eine neugierige Zuschauerin hatte nachgefragt und war ganz erstaunt, dass die Mannschaft in der Kreisklasse spielt. Der Turniersieg war möglich, aber es fehlte zwei Mal etwas mehr Glück. Und es war wirklich nur das Glück das gefehlt hatte, nicht das Talent.