Ein Mal Zweiter und einmal Vorletzter für die D-Jugend

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Spieldatum: 
Samstag, 10. Dezember 2016
Mannschaft: 
D1
D2
Heimmannschaft: 
Verschiedene Mannschaften
Gastmannschaft: 
FC Tiengen 08 D1, FC Tiengen 08 D2
Spielbericht: 

Eigentlich hatte sich die D2 so gut angefühlt nach dem Turniersieg bei der Hallenbezirksmeisterschaft. Aber das Turnier in Thayngen hat in mehrerer Hinsicht gezeigt, dass noch Luft nach oben ist. Sicherlich: Dass bisher ohne Bande gespielt wurde könnte ein Faktor gewesen sein, warum es nicht ganz so klappte. Dass sich Leistungsträger Tim Kühnert beim privaten Kick am Oberschenkel verletzt, Leistungsträger Ernis Meta ganz ausgefallen und Leistungsträger Drejton Qela mit Bauchschmerzen quälte alles nicht so gut gewesen war, ein weiterer Faktor hätte gewesen sein können. Vielleicht waren dies die Kleinigkeiten, an denen es gelegen hatte. Denn eigentlich war die D2 bei fast allen Partien gut bei der Musik dabei. Die D2 war gegen Schwamendingen zunächst durch eine sehr schöne Einzelaktion von Mustafa Cevik in Führung gegangen. Aber Schwamendingen kam sofort zurück, erzielte den Ausgleich. Und obwohl die D2 weiter auf ein Tor drückte: Schwamendingen konnte letztendlich kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielen. Es war einfach sehr viel mehr drin gewesen, aber es wollte nicht sein.

Gegen Regensdorf lief es fast ähnlich, wobei die D2 hier deutlich spielbestimmender war. Aber es wollte einfach auf beiden Seiten kein Tor fallen. Und dann kam eine lange 1,5-stündige Pause. Und die hatte Drejton Qela nicht gut getan. Mit Bauchschmerzen ging er in die nächste Partie und war durch dieses Handicap an den vier Gegentreffern von Zug 94 in den ersten vier Minuten der Partie deutlich beteiligt. Es war an dieser Stelle vielleicht auch einfach ein Fehler gewesen ihn aufzustellen. Interessanterweise brachte dann am Ende der „zweite Anzug“ ein ganz anderes Ergebnis in den verbliebenen fünf Minuten aufs Parkett. Denn nun fiel kein Gegentreffer mehr und die Kombination aus Elias Di Lorenzo und Mustafa Cevik mit je einem Treffer und einem Assist erzielte zwei Treffer. Dieses Spiel hatte gezeigt, wie sehr die richtige Entscheidung des Trainers ein Spiel beeinflussen kann. Denn hier waren die Spieler nur bedingt Schuld an der Niederlage. Zug 94 wäre aber auch besiegbar gewesen.

Die Partie gegen Rielasingen-Worblingen sollte dann besser unter den Mantel des Schweigens gelegt werden. Eine klare und in der Höhe verdiente Niederlage mit 1:6 sprach Bände. Und dann war da noch das Spiel gegen Cholfirst United. Die D2 war wieder gut reingestatertet durch ein Tor von Mustafa Cevik nach Vorarbeit durch Elias Di Lorenzo. Tim Kühnert stand diesmal zwischen den Pfosten und hielt wie ein Weltmeister. Aber zwei Dinger waren einfach nicht gut genug verteidigt worden und am Ende war es wieder ein knappe Niederlage.

Mit den richtigen Trainerentscheidungen, mit ein wenig mehr Glück im Torabschluss wären vier Siege denkbar gewesen. Und die hätten problemlos das Weiterkommen gesichert. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Aber auch die D1 tat sich durchaus nicht so ganz leicht. Zwar gelangen in den ersten drei Spielen gegen SV Schaffhausen (6:0), Ellikon-Marthalen (3:1) und Rafzerfeld (4:1) klare Siege. Aber auch hier zeigte sich deutlich, dass die Mannschaft mit der Bande nicht ganz so gut zurecht kam und auch die Abschluss-Stärke den Ausschlag gab.

Doch dann kam das Spiel gegen den SV Zimmern. Zimmern drückte die D1 deutlich in die eigene Hälfte. So gut wie keine Offensiv-Aktionen gelangen nach vorne und es stand lange Zeit 0:0, obwohl Zimmern durchaus mehrfach hätte in Führung gehen können. Das gelang dann kurz vor Schluss und die D1 hatte ein Spiel verloren.

Dass die Mannschaft davon beeindruckt war, zeigte sich dann im letzten Spiel der Gruppenphase. Gegen Dielsdorf war es ein langer und zäher Kampf um einen wichtigen Punkt. Denn hätte Dielsdorf hier gewonnen, wäre auch die D1 in der Gruppenphase ausgeschieden. Am Ende gelang ein Unentschieden mit einem 1:1 und mit 10 Punkten der Einzug ins Halbfinale.

Dort traf die D1 auf Cholfirst United. Hier gelang ein klarer 4:0-Sieg, der ins Finale führte. Und dort wartete erneut der SV Zimmern. Diesmal war es aber eine viel klarere Sache. Zimmern gewann mit satten 6:0 gegen die D1.



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