Wer vorne keine Tore macht, bekommt sie hinten rein

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Wer vorne keine Tore macht, bekommt sie hinten rein
Spieldatum: 
Samstag, 17. Oktober 2015
Mannschaft: 
D2
Heimmannschaft: 
SC Lauchringen D2
Gastmannschaft: 
FC Tiengen 08 D2
Spielbericht: 

Hach könnte man doch die Welt umdrehen und einen Sieg im Freundschaftsspiel gegen die Niederlage im Ligaspiel eintauschen. Vor wenigen Wochen konnte die D2 noch mit 4:2 in Lauchringen siegen. Diesmal stand es am Ende aber 3:1 für Lauchringen.

Dabei hatte die D2 gut begonnen. Ein druckvolles Angriffsspiel mit gelungenen Aktionen nach vorne übte Druck auf Lauchringen aus. Aber mindestens vier gute Chancen wurden vergeben, so dass es auch noch eine viertel Stunde später 0:0 stand. Dann konnte sich Lauchringen aus der Umklammerung etwas befreien, startete einen Konter nach einer Ecke von Tiengen und konnte in Überzahl das 1:0 in der 12. Minute erzielen. Danach lief aber auf beiden Seiten nicht mehr sehr viel zusammen, bis auf einige wenige Chancen.

Die D2 versuchte in der zweiten Hälfte auf den Ausgleich zu drängen, verhakte sich aber immer wieder im Mittelfeld, sei es durch ungenaue Pässe oder durch zu viel Dribbling. Jäh unterbrochen wurden die Bemühungen in der 34. Minute, als Lauchringen in abseitsverdächtiger Position das 2:0 erzielte. Danach gelang vor allem dem Mittelfeld der D2 nicht mehr allzu viel und Gefahr ging eher durch lange Bälle von hinten in den Angriff aus. Als Lauchringen in der 40. Minute erneut in abseitsverdächtiger Position das 3:0 erzielte, war aber wohl allen klar, dass der Ausgleich nur noch in der Ferne zu erahnen war.

Immerhin gab die D2 nie auf und versuchte es immer wieder durch lange Bälle nach vorne, von denen in der 48. Minute Anton Reiner einen Ball zum 3:1-Anschlusstreffer nutzen konnte. Aber auch hier war die Position möglicherweise im Abseits zu finden gewesen. Beide Mannschaften standen in der Folge sehr hoch und das Spiel konzentrierte sich immer wieder im Mittelfeld. Es gab noch Chancen auf beiden Seiten, aber niemand konnte noch einmal treffen.

Trotz der Niederlage ist ein Lichtblick am Ende des Tunnels zu erkennen. Denn in der Zwischenzeit steht die Abwehr deutlich stabiler und versteht es auch Abseits herzustellen. Das Sorgenkind ist eher das Mittelfeld, insbesondere wenn Leistungsträger wie Luca Schmutz fehlen. Das Mittelfeld wird hoffentlich am kommenden Samstag durch zwei Neuanmeldungen ergänzt. Und das Training der vergangenen Woche hat gezeigt, dass auch in kürzerer Zeit Verbesserungen möglich sind. Von daher wird der Trainingsplan nun Ballannahmen unter Druck beinhalten und gezielte Pässe. Und auch Torabschlüsse werden auf dem Plan stehen.

An kommenden Samstag geht es gegen den direkten Tabellennachbarn VfB Waldshut D2. Und es steht ein gemeinsamer Nachmittag im Vereinsheim an, bei dem die Mannschaft auch weiter zusammen finden wird.

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